Erbkrankheiten

Sind Abys und Somalis auf Grund ihrer Erbkrankheiten eine besonders kranke Rasse?

Nein, sicher nicht. Kein Lebewesen ist frei von Erbkrankheiten - das gehört einfach zum Leben dazu. Daher hilft uns nur ein offener und aufmerksamer Umgang damit, um so wenig wie möglich wirklich mit Erbkrankheiten zu tun zu haben.
Insbesondere Züchter haben hier eine hohe Verantwortung, Krankheit und Leid nicht noch zu vermehren. Es läßt sich nicht immer vermeiden, daß ein Tier jung stirbt, denn es gibt Krankheiten und Infektionen, die sich nicht vorhersagen lassen bzw gegen die es keinen Schutz gibt. Um so wichtiger ist es, Krankheiten, bei denen der Erbgang bekannt ist und/oder bei denen es andere Wege gibt sie zu vermeiden, dies auch zu tun.

Bei den Abys und Somalis sind derzeit 2 rezessiv* vererbte Erbkrankheiten bekannt, zu denen es einen DNA-Test gibt, so daß man schon im Vorwege weiß, ob ein Tier Träger der Erkrankung ist (ohne selbst daran zu erkranken) oder nicht. Das ist zum einem der PK-Mangel und zum anderen die PRA.
Ebenfalls im Verdacht, erblich zu sein, jedoch bei unbekanntem Erbgang, steht die RA und die PL. Mehr über die einzelnen Erkrankungen auf den entsprechenden Seiten.

*: Rezessiv bedeutet, daß so ein Gen doppelt vorhanden sein muß, um in Erscheinung zu treten (jedes Lebewesen hat einen doppelten Chromosomen-Satz). Ist es nur einmal vorhanden, hat es keinen Einfluß auf das Lebewesen.

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